Charakteristik

Als sich Zappa im Jahr 2001 zu den „wilden irischen Mädchen“ gesellte, ergab sich eine neue, spannende Dynamik: Das Blues-Vollblut Zappa brachte den talentierten Mädchen den Blues mit und setzte damit eine faszinierende musikalische Entwicklung in Gang. Gesanglich und instrumental ergab sich ein einzigartiges Zusammenspiel, das den Zuhörern eine wechselnde Folge von Folk- und Blues-Stücken auf einer Vielzahl von Instrumenten mit einer kraftvollen gesanglichen Untermalung beschert. Wie sich die beiden Gegensätze trafen und zusammenfanden, wird anschaulich auf der Bluespumpm-Webseite und in den CD-Booklets von Zappa & The Wild Irish Lasses geschildert.

Es ist nicht eine völlige Fusion von Blues und Folk, die sich ergab, sondern eine faszinierende Mischung aus Folk- und Blues-Songs, wobei so manches Stück durch Ausschmückungen und Improvisationen eine Steigerung erfährt – musikalischen Feinspitzen erschließen sich originelle Überraschungen.

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Entsprechend abwechslungsreich ist das Programm von Zappa & The Wild Irish Lasses auf der Bühne: Es spannt sich ein weiter Bogen von sanften, verträumten Weisen wie zum Beispiel „The Beautiful Valley“ bis zu schwungvollen Stücken wie dem bekannten Song „Whisky in the Jar“, die zum Mitsingen verleiten, ja mit Vehemenz auf den Tanzboden locken, vom teils souligen, teils rockigen Blues bis zu typisch irischen Weisen, die echte irische Atmosphäre heraufbeschwören.

Zahlreiche Eigenkompositionen von Zappa, Judith und Nadja zeigen, dass es sich bei diesem kreativen Trio nicht nur um Interpreten handelt, sondern um eigenständige Musiker, die schicksalhaft eine glückliche musikalische Symbiose eingegangen sind. Bluespumpm-Fans können bisweilen Vertrautes wiedererkennen. Viele Blues-Freunde sehen in der Weiterentwicklung von Zappas für die Bluespumpm kreierten Kompositionen noch mehr Farbe, noch mehr Nuancen, was allein schon auf die Vielfalt der verwendeten Instrumente zurückgeführt werden kann.

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